Einen KI-Rollout planen
This content is not available in your language yet.
Der Fahrplan unten ist auf vier Wochen ausgelegt und auf Teams, in denen niemand eine eigene Einführungsabteilung hat. Er besteht aus einer Vorbereitung, drei Sitzungen von je 45 bis 60 Minuten und den Maßnahmen dazwischen. Passe die Zahlen an, nicht die Reihenfolge.
Vorbereitung
Abschnitt betitelt „Vorbereitung“Erledige das, bevor du die erste Person einlädst. Sonst verbringst du den Kickoff mit Einrichtung statt mit Inhalt.
- Lade dein Logo und deine Hinweise in die Instanz — siehe Design anpassen.
- Lade die Pilotgruppe ein und kläre, über welche Pläne ihre Sitze laufen — siehe Nutzer und Rollen und Pläne und Zusatznutzung.
- Richte einen internen Kanal für Fragen ein — ein einzelner Kanal genügt, kein Ticketsystem.
- Wähle die Pilotgruppe: acht bis zwanzig Personen, bewusst gemischt über mehrere Teams. Bei dieser Größe ist eine Gruppe von acht Leuten schon die halbe Abteilung.
- Plane die drei Sitzungen als Serientermine und lade die Pilotgruppe ein.
- Sammle zwei oder drei Beispiele aus der eigenen Arbeit vorab, damit die erste Sitzung nicht abstrakt beginnt.
Woche 1: Kickoff
Abschnitt betitelt „Woche 1: Kickoff“45 bis 60 Minuten. Ziel ist nicht Vollständigkeit, sondern der erste eigene Handgriff.
- Zeige die Instanz und die drei Dinge, die jeder braucht: einen Chat starten, ein Projekt anlegen, über @ Kontext hinzufügen.
- Zeige ein bis zwei Beispiele aus der eigenen Arbeit — echte Aufgaben, keine Demo-Daten.
- Lass alle in der Sitzung eine eigene Aufgabe in einen Chat tippen. Die erste eigene Anfrage in der Gruppe nimmt die größte Hürde.
- Verweise auf den Kanal und auf die Checkliste in der Seitenleiste — siehe Erste Schritte.
Woche 2: Gute Anfragen schreiben
Abschnitt betitelt „Woche 2: Gute Anfragen schreiben“45 bis 60 Minuten.
- Erkläre die vier Bausteine einer guten Anfrage: Rolle, Aufgabe, Kontext, Format. Ein Beispiel: „Du bist technische Redaktion. Schreibe eine Anleitung für die Anmeldung. Nutze das angehängte Dokument als Kontext. Formatiere als nummerierte Schritte in sachlichem Ton.”
- Lass zwei Teilnehmende eine Anfrage aus ihrer Arbeit mitbringen und zeigen.
- Sammle im Kanal, welche Formulierungen besser funktioniert haben.
Woche 4: Use Cases im Team finden
Abschnitt betitelt „Woche 4: Use Cases im Team finden“45 bis 60 Minuten, die wichtigste Sitzung. Die Methode steht unter Use Cases finden.
- Lass jede Person fünf Tätigkeiten notieren, die sie regelmäßig macht und die viel Zeit kosten.
- Sammle alle und bündele ähnliche Tätigkeiten — daran erkennst du die horizontalen Use Cases.
- Priorisiere gemeinsam nach Aufwand und Wirkung.
- Jede Person nimmt sich einen Use Case mit. Vereinbare den nächsten Termin in zwei Wochen zum Nachfassen.
Danach: ausbauen
Abschnitt betitelt „Danach: ausbauen“Wenn die ersten Use Cases laufen, wächst der Rest von selbst. In dieser Reihenfolge:
- Integrationen verbinden, damit der Assistent Informationen aus anderen Werkzeugen lesen kann — siehe Integrationen & MCP-Server.
- Projekte mit Anweisungen und Kontext anlegen, damit wiederkehrende Aufgaben dieselben Vorgaben bekommen.
- Erst dann über eigene Anbindungen nachdenken. Zuerst die einfachen Fälle richtig nutzen.
Begleitende Maßnahmen
Abschnitt betitelt „Begleitende Maßnahmen“Du brauchst nicht alles davon. Zwei oder drei, die zu euch passen, wirken besser als ein Programm.
- Kurze Tipps im Kanal. Ein bis zwei pro Woche, je unter zwei Minuten zu lesen — siehe Tipps im Team teilen.
- Offene Sprechstunde. 30 Minuten pro Woche, in denen jeder vorbeikommen kann. Bei dieser Unternehmensgröße ist das wirksamer als Einzeltermine.
- 30-Tage-Impuls. Eine kleine Aufgabe pro Tag, die man in ein paar Minuten erledigt.
- Kurzmeldung. Aktuelle Entwicklungen und Erfolge aus dem eigenen Haus, alle zwei Wochen.
Woran du merkst, dass es läuft
Abschnitt betitelt „Woran du merkst, dass es läuft“- Nutzer zeigen sich gegenseitig ihre Use Cases, ohne dass du fragst.
- Fragen kommen im Kanal statt nur bei dir.
- Es entsteht Zug: Leute wollen mehr Beispiele, nicht weniger.
- Die Nutzung wächst messbar — siehe Pläne und Zusatznutzung.
Was du vermeidest
Abschnitt betitelt „Was du vermeidest“- Viele Use Cases auf einmal. Zwei gute, richtig genutzte schlagen zehn angefangene.
- Ein überkonstruierter Plan. Fange einfach an, sieh was trägt, passe dann an.
- Ein Programm für ein Jahr. Plane vier Wochen, wiederhole dann.
Nächster Schritt → Use Cases finden